Kurzpräsentation

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Kurzpräsentation durch die ehemalige Modulbetreuerin Lena Pernkopf (Webinarmitschnitt).

Information
zum Modul

Lena Pernkopf, MSc

Lehre und Modulentwicklung

Lena Pernkopf studierte Angewandte Geoinformatik und bringt mehr als zehn Jahre Forschungserfahrung an der Universität Salzburg mit. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Analyse von Landschaftsveränderungen, die angesichts von Klimawandel und zunehmendem Flächendruck zu den zentralen Themen der Gegenwart zählen. Dabei kombiniert sie Methoden aus Fernerkundung und Landschaftsökologie.

  • Grundlegende Konzepte der Landschaftsökologie
  • Patches
  • Landscape Metrics
  • Deskriptive Analyse
  • Maße auf Landschaftsebene
  • Habitaterfassung und Modellierung
  • Landschaftsplanung
  • Monitoring, planerische Modellierung und Bewertung
  • Ausblick

Das Modul „Landschaftsanalyse mit GIS“ nutzt frei verfügbare Extensions und Skripten zur Bereitstellung spezieller GIS-Funktionalität in einer ArcGIS-Umgebung. Die zur Verfügung gestellten Programme verlangen keine Setup-Routinen, jedoch lokale Administratorenrechte.

Das Modul kann mit ArcGIS 10 oder höher jeder Ausbaustufe (ArcView, ArcEditor, ArcInfo) vollständig bearbeitet werden. Benötigte Extension: Spatial Analyst.

Die Absolvierung des Moduls erfolgt im Modus eines betreuten Selbststudiums auf Basis angeleitetem explorativen Lernens. Es kommt ein Diskussionsforum zum Einsatz, das zur Diskussion der Inhalte sowie für Fragen dient und die Schnittstelle zur Lehrbeauftragten darstellt. Theoretische Lerninhalte werden durch praxisnahe Übungsteile und multimediale Elemente ergänzt und veranschaulicht. Die Evaluierung dieser Online-Lehrveranstaltung kann ebenfalls gegen Ende der Modulbetreuungsphase durch die Studierenden durchgeführt werden und dient der Verbesserung von Materialien und der Lehr- und Lernpraxis..

  • ArcGIS Pro
  • Literatur: LANG S., BLASCHKE T., 2007: Landschaftsanalyse mit GIS, UTB Verlag, Ulm.

Zur Leistungsfeststellung sind modulbezogene Aufgaben zu lösen und über die Lernplattform einzureichen. Neben den Aufgaben gibt es auch Übungen, die in unterschiedlichem Maße auf die Erfüllung eines Aufgabenziels vorbereiten und zum besseren Gesamtverständnis des Stoffes beitragen. Sie bilden eine optionale Lernkomponente und werden von der Modulbetreuerin bei der Gesamtbewertung nicht berücksichtigt.

Dauer

3 Monate

Sprache

Deutsch

Wertigkeit

6 ECTS

Kosten

Das Modul steht UNIGIS Studierenden, die es zur Abdeckung der erforderlichen ECTS für das Wahlpflichtfachs benötigen, kostenlos zur Verfügung.

Inkludiert sind:

  • Online Lernmaterialien
  • Betreuung und Beurteilung
  • Anrechenbare Studienleistung im Rahmen des Studienplans

Club UNIGIS Mitglieder haben die Möglichkeit, das Modul zum Preis von € 420,- (Dieser Preis ist gültig bis 31.12.2025) zu belegen.

Inkludiert sind:

  • Online Lernmaterialien
  • Betreuung und Beurteilung
  • Abschlusszertifikat

Lektionen
des Moduls

1

Lektion 1 – Warum Landschaften quantifizieren und wie?

Diese Lektion führt in das Thema „Landschaftsanalyse mit GIS“ ein, indem Motivation, Rahmen und Hintergrund herausgestellt werden. Anhand eines „Showcases“ soll gezeigt werden, in welchen Anwendungsbereichen Landschaftsstrukturmaße eingesetzt werden können. Ferner wird auch auf den rechtlichen Rahmen eingegangen, der auf nationaler und internationaler Ebene den Einsatz solcher quantitativer Methoden vorgibt.

2

Lektion 2 – Landschaftstheoretische Vorüberlegungen

Hier erhalten Sie einen Überblick über verschiedene Begriffe, Ansätze und Methoden in der landschaftstheoretischen Forschung und insbesondere aus dem Bereich der systemtheoretischen Konzeption.

3

Lektion 3 – Der landschaftsstrukturelle Ansatz

Diese Lektion beschäftigt sich speziell mit dem landschaftsstrukturellen Arbeitsansatz. Es wird dargestellt, wie sich die Arbeitsrichtung der Landschaftsstrukturmaße entwickelt hat, welche Ziele sie verfolgt und welches Methodenset sie bereitstellt.

4

Lektion 4 – Abgrenzung und Diskretisierung – Fragen der Operationalisierung

Diese Lektion ist der methodischen Frage gewidmet, wie die nötigen Grundeinheiten (Patches) abgegrenzt werden können und wie komplexe Landschaften, die sich meist durch kontinuierliche Übergänge auszeichnen, letztendlich diskretisiert und mittels eines Computers dargestellt werden können. Die Einteilung in Patches ist grundlegend für alle weiteren Analysen innerhalb der quantitativen Landschaftsstrukturanalyse.

5

Lektion 5 – Multiskalare Repräsentation

Diese Lektion beschäftigt sich mit multiskalaren Bildsegmentierungsverfahren als Möglichkeit zur vertikal-hierarchischen Repräsentation der Landschaftsstruktur. Multiskalar werden Segmentierungsverfahren genannt, die gleichzeitig auf mehreren Maßstabsebenen Bildobjekte bereitstellen.

6

Lektion 6 – Erfassung von Lebensräumen

In dieser Lektion werden einige Aspekte angesprochen, die bei der Erfassung der Landschaftsstruktur aus organismenspezifischer Sicht relevant sind. Unter anderem wird hier auf Aspekte der Metapopulationstheorie sowie auf die Auswirkungen der zunehmenden Landschaftszerschneidung eingegangen.

7

Lektion 7 – Landschaftsstrukturmaße

Diese Lektion beinhaltet generelle Anmerkungen zur Analyse der Landschaftsstruktur mithilfe von Landschaftsstrukturmaßen und einen Überblick über die im Folgenden vorgestellten Maße.

8

Lektion 8 – Deskriptive Analyse auf Patch-Ebene

Möglichkeiten zur Quantifizierung der Landschaftsstruktur auf Ebene der Patches werden aufgezeigt. Diese Lektion beinhaltet neben einer überblicksartigen Diskussion der zugrundeliegenden mathematischen Formeln auch Hinweise zur ökologischen Bedeutung der Maßzahlen.

9

Lektion 9 – Maße auf Landschaftsebene

Die in dieser Lektion vorgestellten Maße geben die strukturellen Gegebenheiten einer gesamten Untersuchungslandschaft mit einem einzigen Wert wieder. Sie werden – wie zum Beispiel im Falle der Diversitätsmaße – sehr häufig verwendet, gehören aber auch zu der Gruppe, die aufgrund ihrer starken Aggregation häufig kritisch betrachtet wird.

10

Lektion 10 – Die Klassenebene: Habitatcharakterisierung und -konfiguration

Diese Lektion stellt die Ebene der Klassen in der Landschaftsstrukturanalyse vor. Diese gibt im Wesentlichen die Konfiguration von Patches wieder und ist verstärkt mit tierökologischen Konzepten gekoppelt. Deshalb wird hier speziell auf Habitatkonfigurationen eingegangen.

11

Lektion 11 – Planerische Modellierung

In dieser Lektion sollen nach einer Übersichtsdarstellung der planungsrelevanten Rahmenbedingungen einige methodische Ansätze zur planerischen Modellierung diskutiert werden. GIS können zusammen mit anderen Instrumenten umweltgerechte und intersubjektiv nachvollziehbarere Planungsentscheidungen unterstützen.

12

Lektion 12 – Monitoring und Veränderungsanalyse

Diese Lektion beschäftigt sich vertiefend mit den Themen Monitoring und Veränderungsanalyse. Die Beobachtung der Entwicklung von Landschaften in der zeitlichen Abfolge ist eine wichtige Voraussetzung zum Verstehen der ablaufenden Prozesse und zur Prognose zukünftiger Trends.

13

Lektion 13 – Change detection Verfahren

Diese Lektion gibt einen eher technisch-methodischen Überblick über quantitative fernerkundungsgestützte Verfahren zur Veränderungsanalyse.