Termine

  • 26. - 28. September 2017: UNIGIS auf der INTERGEO in Berlin (Stand D2.008 in Halle 2.1).
  • 6. Oktober 2017: Start UNIGIS professional mit einem Einführungsworkshop am 13. und 14. Oktober in Salzburg.
  • 10. - 11. Oktober 2017: Start des von der deutschen Arbeitsagentur geförderten UNIGIS professional eXpress (Vollzeitvariante).

Aktuelles

UNIGIS Abschlussarbeiten


Der krönende Abschluss eines UNIGIS MSc Studiums ist sicherlich die Master Thesis. Mit ihr belegen unsere MSc-AbsolventInnen, dass sie den akademischen Grad "Master of Science (Geographical Information Science & Systems)" zu Recht führen.  Im UNIGIS professional Studiengang muss keine Abschlussarbeit verfasst werden. Dennoch nehmen einige Studierende die Möglichkeit war, ein Geoinformatikprojekt durchzuführen und entsprechend zu dokumentieren.

Sie sind auf der Suche nach aktueller Literatur zu Geoinformatik-Themen?
Hier finden sie die mitunter preisgekrönten Abschlussarbeiten unserer AbsolventInnen!

Christian Keusch [04-2017]:

Evaluierung des Verbesserungspotentials von GNSS-Empfängern in Smartphones mittels lokalen Referenzmessungen.

Diese Arbeit ist online verfügbar: Download


Die GNSS-Empfänger herkömmlicher Smartphones sind nützliche Hilfsmittel zur Orientierung und zur Navigation im Raum. Für präzise Positionsbestimmun-gen, wie zum Beispiel der Verortung und Wiederauffindung von Monitoringflä-chen, ist die Genauigkeit der in Smartphones verwendeten Technik jedoch un-zureichend. Die Anwendung einer Code-Messung von maximal einer Trägerfre-quenz und die fehlende Möglichkeit fehlerkorrigierende Techniken wie DGNSS oder RTK einzusetzen, sind stark limitierende Faktoren in Bezug auf die er-reichbare Genauigkeit der Positionsbestimmung mittels GNSS. In der vorlie-genden Arbeit wurde untersucht, inwieweit die Genauigkeit von GNSS-Empfängern in Smartphones mittels lokalen Referenzmessungen verbessert werden kann. Das eigens dafür entwickelte Softwarepaket, bestehend aus Android-Applikation, Webdatenbank und PHP-Schnittstellen, liefert die Möglich-keit, Referenzmessungen auf bekannten Standorten durchzuführen und die Korrekturdaten über das Internet an ein Smartphone (GNSS-Empfänger) zu übermitteln. Getestet wurden zwei Varianten. Bei Variante 1 wurde mit nur ei-nem GNSS-Empfänger (Smartphone) eine Referenzmessung eines bekannten Vermessungspunktes (Referenzpunkt) durchgeführt und danach die restlichen Vermessungspunkte (Zielpunkte) aufgenommen. Als zweite Variante wurde ei-ne Art Echtzeit-Differentialmessung vorgenommen. Dabei wurde ein Smartpho-ne auf einem bekannten Vermessungspunkt platziert, und mit einem zweiten Smartphone die Vermessung der restlichen Punkte durchgeführt. Für beide Va-rianten kamen zusätzlich noch verschiedene Variationen (14 Stk.) zum Einsatz, die sich hinsichtlich des verwendeten Referenzpunktes, der Dauer und Anzahl der Messungen, und der Verwendung von Mittelwert oder Median unterschie-den. Zum Einsatz kamen insgesamt vier Smartphone-Modelle, wobei für zwei Modelle zwei baugleiche Geräte zu Verfügung standen. Insgesamt wurden 70 Messreihen (Variationen) gemessen, dabei wurden 2968 Zielpunkte erhoben. Inklusive aller Referenzpunkte und Vergleichsmessungen wurden 14.122 Ein-zelmessungen durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen jedoch, dass bei keiner der angewandten Variationen eine konstante und praxistaugliche Verbesserung der Positionsbestimmung möglich ist. Auch die Verwendung von zwei baugleichen Smartphones erbrachte keine Verbesserung, denn die Annahme, dass zwei baugleiche Geräte zumindest einen ähnlichen Positionsfehler aufweisen, konn-te nicht bestätigt werden. In Summe betrug die durchschnittliche Distanz der korrigierten Position zur tatsächlichen Zielpunktposition 8,39 Meter.


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